Aktuell

geschrieben am Dienstag, 03. November 2009

Fotoshooting by FenjArt aus Griesheim:

geschrieben am Dienstag, 14. Juli 2009

Liebe ist....

Finlay mit seiner neuen Freundin Sonnenfee

 

geschrieben am Donnerstag, 16. April 2009

Willkommen Frühling!!!

Endlich...der lange Winter scheint ein Ende zu haben...nun können wir uns endlich auf schöne Tage

mit unseren Vierbeinern freuen...

Ich wünsche allen Tinkerfreunden viel Sonnenschein und alles Liebe!

geschrieben am Montag, 08. September 2008

Tinker

Die Puscheln an den Beinen fliegen,
Behang am Kinn, wie bei den Ziegen.
Sehr kräftig, liebevoll und rund,
robust, bildschön und kerngesund.
Beim Trab der Boden mächtig bebt...
dann weiß man doch, wofür man lebt!!!
Wer reitet durch die Wandersleut'
das Pferd dabei noch nicht mal scheut.
Wann bleiben Leute staunend stehn'
und sagen, oh, was ist das schön.
Wer schwimmt durch Fluß und Bach?
Ist freundlich jeden Tag?
Ein lahmes Kaltblut-keines Falls,
auch wenn sehr kräftig ist sein Hals.
Beim reiten, Trab-Galopp und Schritt,
das Pferdchen, das macht alles mit.
Trotz schwerer Muskeln und Behang,
das Pferdchen echt fast alles kann.
Sie stehn im Matsch bei jedem Wetter,
und dreckig sind sie noch viel netter.
Bei Sonne-Regen-Schnee und Sturm,
das liebt die Rasse ganz enorm.
Wer draußen lebt, der lebt gesund,
er ist meist scheckig und ganz bunt.
Wer selbstbewußt durch's Leben geht,
dem richtig gut ein TINKER steht.
Wer Pferde liebt und die Natur,
der möchte einen TINKER nur!!!
Wer Pferde mag, die immer still...
ganz sicher keinen TINKER will.

ICH BRAUCHE KEIN TURNIERPFERD;
MEIN TINKER IST VIEL MEHR WERT !!!

KEIN SPRINGPARCOUR,DRESSUR UND TRABEN...
ICH WILL NUR EINEN TINKER HABEN !!!

Und die Moral von dem Gedicht...

OHNE TINKER GEHT ES NICHT !

geschrieben am Donnerstag, 27. September 2007

ZWIEBELKUCHENRITT 2007

Am 22. September, pünktlich um 10 Uhr machten sich vier Männer und eine Frau auf, um das schöne Rheinhessen zu Pferd zu erkunden.

Zwei Tinker, ein Tinker-Araber-Mix, ein Traber und ein Friese...ein super Team.

Mein Bericht mit Fotos über einen unvergesslichen Tag in Rheinhessen:

Nachdem wir in Ruhe die Pferde fertig gemacht hatten, ging es auch schon los. Zunächst etwas verwundert, die einzigste Frau zu sein, hatte das allerdings auch Vorteile. Die vier Herren behandelten mich wie eine Lady, ich hatte das Gefühl, die vier schon immer zu kennen. Man kam sofort ins Gespräch und ich war somit "eine von ihnen"!

Tom, der den Ausritt anführte (Kirstens Mann...), erklärte mir hier und da etwas über kleine Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel die Überreste eines jüdischen Friedhofes oder dem Denkmal, das in Dolgesheim den Mittelpunkt Rheinhessens darstellt.

Wir ritten durch Weinberge und die Aussicht war schon jetzt atemberaubend (ich komme aus dem südhessischen, platten Ried! )

Meine Bedenken, Finlay könnte -wie ich es immer nenne- ein "Vögelchen" wegen der Starenschreckschussanlagen bekommen, war völlig unbegründet, schliesslich nahmen es seine Pferdekollegen ja auch einfach hin...also kein Grund zur Panik. Zeitweise fühlte man sich inmitten des Geballeres etwas, wie im Krieg, aber irgendwann hörte man es irgendwie auch gar nicht mehr.

Nach diversen, kleinen Pinkelpausen für die Herren (Konfirmantenblässchen) musste ich auf nüchternen Magen gleich mal einen Schluck aus dem Flachmann nehmen. Es schmeckte nach selbstgebrannten Teufelszeug...huuuuh, der schlug rein!

Berg auf, Berg ab, mein Tinkerlein kam ins Schwitzen, sind wir doch eher flaches Gelände gewohnt. Aber er schlug sich tapfer.

Unsere Mittagsrast verbrachten wir auf dem Petersberg, Rheinhessens höchstem Berg. Die Aussicht war nicht zu toppen, auch mein dicker Tinker war hin und weg, schaute mit geschwellter Brust über das Tal, das unter uns lag und fühlte sich vielleicht für einen Moment lang, wie ein Tinkerhengst, der auf Irlands Klippen steht

Kirsten hatte grosszügige Lunchpakete gepackt (super, ich hatte eine mini Satteltasche dabei...Tom nahm einen Teil des Essens für mich mit...), unser Hunger und unser Durst (nach nicht-alkohlischem) wurde gestillt.

Nachdem ich grade noch so meine Fleischwurst vor Finlay retten konnte, machte er mir allerdings meinen Apfel streitig, und natürlich teilte ich ihn mit ihm.

Auf dem Rückweg machten wir extra noch einen Abstecher um eine lange Strecke galoppieren zu können. Mit weiterem Alkohol im Blut (dank des Flachmanns...) fetzten wir die Wiese nebst Bach entlang. Die Pferde schossen entlang und ich behaupte einfach mal, dass mein Tinker SO noch NIE galoppiert ist. Er überholten den Friesen und galoppierte, wie eine Rennsau. Es war einfach irre.

Nach gut 5,5 Std. kehrten wir am Stall zurück und ich hatte ein dickes Grinsen im Gesicht, denn dieser Tag war einfach wie Urlaub. Nachdem die Pferde mit Wasser und Heu versorgt waren besuchten wir eine Staußenwirtschaft, in der es den besten Zwiebelkuchen auf Erden gab und der Federweisse gab mir den alkoholischen Schluss

Dieser Tag war mit Abstand einer der schönsten Tage, die ich jemals mit Finlay erlebt habe. Dieser Ausritt war Erlebnis pur und unbeschreiblich schön.

Ich danke Tom und seiner männlichen Truppe, dass sie mich mitgenommen haben, so super nett zu mir waren und ich danke auch Kirsten, die das super toll organisiert hat.

Rheinhessen: Finlay und ich kommen wieder. Garantiert!

Und damit ihr schön neidisch werden könnt, anbei die dazugehörigen Fotos:

Die Truppe:

"bin ich das einzigste Pferd hier???"

Kurz vor der Mittagspause auf dem Petersberg:

Ankunft auf dem Petersberg:

"das sind wir alles gelaufen???"

"wächst hier sons nix? Egal, dann klau ich mir Fleischwurst und ´nen Apfel"

Das nennt man relaxen...

Auf dem Rückweg..."es" Enya und Whisky

Der Petersberg in seiner vollen Pracht...jaaa, die Erhöhung da, mein ich!

...und die zwei Tinker dackeln hinter her!

"ich seh´s, ich seh´s, ich seh´s...da vorne ist der Stall...!!!!"

und was wäre ein Zwiebelkuchenritt OHNE den Zwiebelkuchen...????